Bad Endorf - Nach turbulenten Wochen im Kurort, kann man sich nun endlich auf den nächsten Spieltag und auf den Gast aus Saaldorf konzentrieren. Die erste Trainingseinheit von Jochen Reil ist ins Land gezogen und man möchte am besten drei Punkte im Kurort behalten.
 
Nachdem man gegen das Kellerkind Teisendorf Federn ließ und den Platz mit 1:3 räumen musste will man endlich gegen Saaldorf wieder Punkten. Zuletzt spielte der SVS unentschieden - 2:2 gegen den SVN München stand auf dem Programm. Die Saison des Gastes verläuft bisher durchschnittlich: Insgesamt hat der Gast drei Siege, drei Unentschieden und eine Niederlage auf dem Konto. Wer die Elf von Trainer Pascal Ortner besiegen will, muss vor allem ein Rezept finden, die Hintermannschaft in Bedrängnis zu bringen. Erst sieben Gegentreffer kassierte Saaldorf. Mehr als Platz sieben ist für den SV gerade nicht drin. Ein Auge sollte man auf Timo Portenkirchner haben, der in der Vergangenheit dem TSV schon das eine oder andere Tor bescherte, zudem führt er die Saaldorfer Torjägerliste an.
 
"Vorgaben umsetzen und Überzeugen"
 
Der TSV Bad Endorf holte aus den bisherigen Partien vier Siege, ein Remis und drei Niederlagen. Die Heimmannschaft um Capitano Kaiser besetzt momentan mit 13 Punkten den fünften Tabellenplatz, das Torverhältnis ist mit 10:10 ausgeglichen aber unter dem Strich sind es zu viele Tore die man kassierte und zu wenige Treffer für den Turnsportverein. "Saaldorf war in den letzten Jahren eine der stärksten Mannschaften in der Bezirksliga Ost, vorallem haben sie viele gute Einzelspieler die es zu stoppen gilt. Natürlich wird das ein unangenehmer Gegner aber wir sind heiß drauf." So Reil im Gespräch, außerdem meint der neue Coach: "Die Stimmung der Mannschaft ist überragend aber auch der Umgang miteinander ist vorbildlich, zudem ist der Lernwille sehr ausgeprägt, es macht Bock mit den Jungs zu arbeiten. Dennoch sollten die Vorgaben am Samstag erfüllt werden und das neu gelernte oder trainierte auch umgesetzt werden. Wir brauchen uns nicht verstecken und werden Selbsbewusst ins Match gehen."
 
Die Mannschaften liegen auf Schlagdistanz zueinander. Nur ein Punkt beträgt der Abstand in der Tabelle, beide Mannschaften wollen hier die vollen drei Punkte mitnehmen und jeder dürfte sich die gleichen Siegchancen ausrechnen. Im Tableau liegen die Kontrahenten in jedem Fall dicht beieinander. Anpfiff im Hans-Kögl-Stadion ist um 15 Uhr, Schiedsrichter der Partie ist Andreas Sedlmair vom SpVgg Hebertshausen (Kreis München Nord/Dachau).
 
TSV Bad Endorf - Abt. Fußball
Pressesprecher
Michael Huber

Trotz einer unkonzentrierten und schwachen Leistung konnten die Kurortkicker die letzte Partie gegen die zweite Mannschaft des DJK SV Oberndorf mit 3:2 für sich entscheiden.

Unzufriedener Beginn

Von Anfang an hatte man mehr Spielanteile, doch das brachte der Mannschaft von Trainer Eisenhofer nicht viel ein. Noch dazu geriet man nach bereits wenigen Zeigerumdrehungen in Rückstand. Durch einen Fehlpass in der Vorwärtsbewegung lud die Endorfer Hintermannschaft den Gegner ein. Der Gästestürmer lief fast ohne Gegenwehr auf das Tor zu, legte auf den Mitspieler ab und dieser musste freistehend nur noch einschieben – denkbar schlechter Start. Knappe fünf Minuten später erzielte Brandl nach einer Flanke von der rechten Seite per Kopf zwar den Ausgleich, doch die Partie wurde auf Seiten des TSV nicht besser.

Viele Ballverluste im Mittelfeld und die fehlende Körpersprache im Zweikampfverhalten erschwerte es, etwas Zählbares auf den Platz zu bringen. Noch dazu konnten die vereinzelten gut ausgespielten Torchancen nicht genutzt werden. Dadurch passte es zum Spiel, dass man kurz vor der Pause noch den zweiten Gegentreffer hinnehmen musste. Nach einer scharf ausgetragenen Ecke fehlte die Konsequenz zu klären und der Gästespieler nickte zur nächsten Führung für die Bachmeier Elf ein. 

Comeback-Qualitäten in Halbzeit Zwei

Trotz des knappen Rückstandes machte der Endorfer Trainer seiner Mannschaft Mut das Spiel noch drehen zu können, wenn man an seine eigenen Stärken glaubt. Und dies zahlte sich sofort aus. Kurz nach dem Beginn der schnelle Ausgleich für die Kurortkicker. Nach einem Schuss von der halblinken Seite war Langl gedankenschneller als die Oberndorfer Abwehr und konnte im Nachsetzen zum 2:2-Ausgleich einschieben. Im weiteren Spielverlauf drückte Endorf mehr auf den Siegtreffer, doch Oberndorf hatte, mit einigen Aluminiumtreffern, die besseren Chancen. Allerdings war in der Nachspielzeit wiedermal Eder an richtiger Stelle und sicherte dadurch die drei Punkte. Aus dem Getümmel heraus konnte dieser einen missglückten Schussversuch des Mitspielers noch entscheiden über die Linie drücken. 

Ohne Glanz und mit ein wenig Glück konnte man so den zweiten Sieg im dritten Spiel einfahren. Dadurch bleibt man weiterhin ungeschlagen und auf Schlagdistanz zu den oberen Plätzen der B-Klasse 3.

TSV Bad Endorf: Reitmair, Ressel, Feichtner, Flöss, Spiel (ab 65. Samur), Danzer (ab 46. Langl), Brandl (ab 60. Trebesius), R. Egginger, Stephan, Eder, Berchtold

Tore: Brandl 12., Langl  49., Eder 90. 

Besonderheiten: Gelbe Karten Danzer 22. – Hofbauer 27., Schmitt 55., Erhart 61.

Am kommenden Spieltag erwarten die Jungs aus dem Kurort den TSV Eiselfing II im heimischen Stadion an der Hans-Kögl-Straße. Hierzu ein herzliches Willkommen in Bad Endorf an die Gäste, Betreuer und deren Fans.

Aktuell belegt der Gast um Trainer Vergin den zehnten Tabellenplatz bei drei Punkten und einem Torverhältnis von 4:8. Das letzte Spiel wurde am vergangenen Sonntag gegen die SpVgg Pittenhart II mit 1:1 bestritten. Auf der anderen Seite findet sich der TSV, nach dem knappen Sieg, auf dem Tabellenplatz Vier mit sieben Punkten bei 12:5 Toren wieder. Bei einem Rückblick auf die letzte Saison kann man schnell feststellen, dass die anstehende Partie kein Selbstläufer sein wird. Die Gäste spielten in der Vorsaison lange um den Aufstieg und werden, trotz der aktuellen Situation, Alles geben, um wieder dorthin zu kommen.

Wir wünschen allen Beteiligten ein interessantes und unterhaltsames Spiel. Anpfiff ist um 17 Uhr und die Partie wird geleitet von Ralf Stadlhuber.

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Foto Huber: Fußball-Bezirksligist TSV Bad Endorf hat nur eine Woche nach dem Abschied von Trainer Klaus Seidel einen Hochkaräter verpflichten können. Ab sofort ist Jochen Reil (Mitte) Chefanweiser des Kurort-Ensembles.

Paukenschlag beim Fußball-Bezirksligisten Bad Endorf: Jochen Reil, der den TSV Ampfing in der vergangenen Saison in die Landesliga geführt hat, wird neuer Trainer.

Die Suche nach einem neuen Trainer ist beim Fußball-Bezirksligisten TSV Bad Endorf zu Ende gegangen. Nachdem sich Klaus Seidel vor einer Woche verabschiedet und Co-Trainer Tobias Aicher interimistisch übernommen hatte, konnten die Verantwortlichen im Kurort gestern Abend den neuen Mann präsentieren: Jochen Reil, der sich erst kürzlich beim Landesligisten TSV Ampfing verabschiedet hatte, leitete gestern bereits die erste Trainingseinheit mit seiner neuen Mannschaft. Vor seiner Zeit in Ampfing hatte Reil den DJK-SV Edling, TSV Wasserburg, SV-DJK Kolbermoor und SB Chiemgau Traunstein trainiert. Kolbermoor führte er in der Bezirksliga zur Vizemeisterschaft, Ampfing sogar zum Titel und Aufstieg in die Landesliga. Mit Traunstein schaffte Reil via Relegation sogar den Sprung in die Bayernliga. Am Wochenende sitzt er im Heimspiel gegen Saaldorf erstmals auf der Bank.

"Wir sind sehr froh, dass Jochen jetzt gleich zugesagt hat, um die Mannschaft durch die nächsten schweren Spiele zu führen", erklärt 1. Vorstand Alexander Neiser, der sich sicher ist: "Jochen ist ein Glücksgriff. Er ist der richtige Mann, um uns wieder ins Fahrwasser zu bringen und die nächsten Siege zu holen. Er ist eine Führungspersönlichkeit, mit der wir wieder mehr Kontinuität schaffen aber auch neues Lernen und umsetzen wollen."

Der TSV wird sich in den nächsten Tagen mit einem ausführlichen Bericht über Jochen Reil und den plötzlichen Wechsel von Klaus Seidel zum TSV Ampfing melden.

TSV Bad Endorf - Abt. Fußball

Pressesprecher

Michael Huber

 

PRESSEMELDUNG OVB HEIMATZEITUNG 04.09.2019

 

🚨🚨 Stellungnahme über den Trainerwechsel nach Ampfing 🚨🚨

Unser 1. Vorstand Alexander Neiser stand Rede und Antwort gegenüber dem OVB Heimatzeitungen wie der Ablauf von statten ginge.

Hier das Interview:

Bad Endorf – Als Bad Endorfs Abteilungsleiter Alexander Neiser den Bericht über die Verpflichtung von Endorfs Ex-Coach Klaus Seidel durch den Schweppermänner / TSV Ampfing in den OVB-Heimatzeitungen gelesen hatte, da kam erst so richtig Ärger beim Chef des Fußball-Bezirksligisten auf. Und es reifte der Entschluss: „Da muss etwas richtiggestellt werden, das kann man so nicht stehen lassen.“
Neiser hatte gelesen, dass Seidel erst an diesem Sonntag seine Zusage in Ampfing gegeben hätte, nachdem er sich aus „den Gesprächen mit mehreren Kandidaten“ als der Geeignetste herausgestellt hatte. „Davon hat Null gestimmt“, sagt Neiser – und schimpft auf das Landesliga-Schlusslicht: „Die Art und Weise, wie Ampfing das gemacht hat, kann ich nicht akzeptieren, das war charakterlos“. Denn: „Klaus war nicht frei, er hatte bei uns einen Vertrag.“ Der sei auf Bitten Seidels aufgelöst worden, weil er sich „nicht so ganz wohlfühle und er auch eine Anfrage bekommen habe“, so Neiser. Bad Endorfs Abteilungsleiter habe zwar dann versucht, seinen Trainer zu halten – und auch mit den Verantwortlichen des TSV Ampfing Kontakt aufzunehmen, aber: „Andreas Schwarzmeier hatte ich nach dem dritten Versuch am Telefon. Der erklärte mir, dass er zurückgetreten sei. Und er verwies mich auf den sportlichen Leiter Adrian Malec. Doch der war nie zu erreichen.“ Bis heute habe sich keiner von Ampfings Verantwortlichen gemeldet, so Neiser, der mächtig sauer ist: „Einen Trainer anzugehen, der einen festen Vertrag hat, und sich dann nicht einmal den Arsch in der Hose zu haben und sich beim anderen Verein melden – so etwas geht gar nicht.“
Keinen Groll hegt Bad Endorfs Abteilungsleiter übrigens gegen den ehemaligen Trainer: „Verein und Mannschaft sind voll hinter ihm gestanden. Wir stehen bombig da, viel besser, als erwartet. Und da hat uns Klaus hingebracht und eine super Arbeit abgeliefert. Zumal er uns vergangene Saison in einer schwierigen Situation geholfen hat.“
Dass nun einen Tag nach der Bestätigung, dass Ex-Endorf-Trainer Seidel nach Ampfing wechselt, der ehemalige Ampfinger Coach Jochen Reil die erste Trainingseinheit in Bad Endorf leitet, ist aufgrund dieser Geschichte natürlich ein ganz besonderes Bonmot. „Das ist sicher lustig, muss aber ganz unabhängig voneinander betrachtet werden“, sagt Reil. Wobei: Erst durch dessen Rücktritt wurde der Platz bei den Schweppermännern für Seidel frei.
Reil selbst habe sich erst am Sonntag für den Job im Kurort entschieden. Zwar war er am Samstag als Zuschauer beim Spiel in Teisendorf („Das war kein Bewerbungsspiel“), erst danach habe er sich aber entschieden – und anderen Vereinen („unter anderem aus der Landesliga“) persönlich eine Absage erteilt. Der neue Trainer gab an, dass Abteilungsleiter Neiser entscheidend für seine Zusage war. „Der hat sich richtig ins Zeug gelegt.“ Neiser erklärt, dass „wir mit Jochen Reil eine optimale Lösung gefunden haben. Wir sind zuversichtlich, dass er die junge Mannschaft noch besser machen kann und das Ziel Klassenerhalt erreicht.“ Reil freut sich über die neue Aufgabe: „In Ampfing war ich unzufrieden. Da ging es oft zu sehr um andere Dinge als um Fußball.“ Er lobt die gute Infrastruktur und den gewachsenen Verein in Bad Endorf. Seine erste Aufgabe: „Wieder Ruhe reinbringen und die Mannschaft abholen und von meinen Gedanken zu überzeugen.“
 
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Teisendorf - Am Ende waren es hängende Köpfe bei den Kurstädtern, denn man verlor die Partie gegen das Kellerkind aus Teisendorf deutlich mit 3:1. Der TSV Bad Endorf musste die zweite Pleite in Folge hinnehmen und rutscht nun auf Platz 5 ab.
 
Bei tropischen Temperaturen empfing das Tabellenschlusslicht Teisendorf den TSV Bad Endorf und die knapp 250 Zuschauer sollten den ersten Dreier der Heimmannschaft bejubeln dürfen. Endorf ging die ersten Minuten voll drauf und setzten die Brandl Schützlinge gut unter Druck. Da hätte es schon klingeln können, doch Riepertinger vergab knapp am Pfosten. Der Gastgeber konnte sich nach zehn Minuten Luft verschaffen und nutzte dies auch gleich in Form von Daniel Stippel aus, denn dieser konnte freistehend zum 1:0 einköpfen (14.). Nach 23 Minuten fiel dann auch das 2:0 für die Hausherren, Christoph Mitterauer schlenzte das Leder sehenswert in die Maschen, da gabs wieder nix zu halten für Endorfs Keeper Pappenberger. Das war auch gleichzeitig der Halbzeitstand in Teisendorf.
 
+++ Endorf nicht zwingend genug, Teisendorf mit zwei Elfmetern +++
 
Im zweiten Durchgang wollte Endorf gegen tief stehende Teisendorfer unbedingt den Anschlusstreffer machen. Tobias Müller vergab in der 57. Spielminute nur knapp, das wäre die perfekte Antwort nach der Halbzeit gewesen. Aber im Endorfer block konnte man zehn Zeigerumdrehungen später den Anschlusstreffer bejubeln. Kilian Riepertinger erzielte das 1:2 für den TSV Bad Endorf. Dann wurde es ein ganz heißer Tanz. In der Schlussviertelstunde war einiges geboten. Endorfs Keeper Pappenberger holten den vorbeilaufenden Mitterauer von den Beinen und der Unparteiische zeigte auf den Punkt. Doch Pappenberger konnte seinen Fehler wieder gut machen und hielt den Strafstoß. Im Gegenzug vergab Riepertinger die 100%, er stand alleine sieben Meter vor dem Tor und hämmerte die Murmel am linken Pfosten vorbei, ganz bitter weil das hätte der Ausgleich sein müssen.
 
+++ Teisendorf macht den Deckel und drauf und holt sich ersten Dreier +++
 
In der 82. Spielminute zeigte der Schiedsrichter wieder auf den Punkt. Endorfs Mies leistete sich ein dummes Foul im sechzehner und Daniel Stippel markierte seinen zweiten Treffer, ganz unglücklich für den TSV Bad Endorf. Eine unschöne Szene gab es dann noch in der Nachspielzeit als das Spiel seitens Endorf eh schon gelaufen war setzte Teisendorfs Köck eine unnötige Grätsche von hinten in die Beine von Yannick Kaiser an. An der roten Karte gab es überhaupt nichts zu rütteln, denn zu diesem Zeitpunkt eine übertriebene und gefährliche Aktion der Nummer 15. Nach dieser Aktion beendete dann auch Michael Grabl das Spiel und Teisendorf durfte sich über den ersten Dreier der Saison freuen.
 
Durch diese Niederlage fiel der TSV Bad Endorf in der Tabelle auf Platz fünf zurück. Endorf baute die Mini-Serie von zwei Siegen nicht aus. Die gute Bilanz hat einen Dämpfer bekommen, denn insgesamt sammelten die Kurstadt-Kicker vier Siege, ein Remis und drei Niederlagen. Am nächsten Spieltag darf man den SV Saaldorf zum Tanz bitten, Anpfiff an der Hans-Kögl-Strasse ist um 15 Uhr.
 
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Michael Huber